Auto-Framing vs. Speaker-Tracking bei Videokonferenzen

 

Viele Videokonferenz-Kameras in Meetingräumen verwenden sogenanntes Auto-Framing oder Speaker-Tracking. Oftmals werden die Technologien in diesem Kontext auch als Smart-Framing, künstliche Intelligenz, AI, oder ähnlich bezeichnet. Die Begriffe werden häufig miteinander verwechselt oder synonym verwendet, dabei handelt es sich um zwei grundlegend verschiedene Technologien.

 

Worin besteht der Unterschied zwischen Auto-Framing und Speaker Tracking?

 

Beim Auto-Framing nimmt die Kamera aus dem aufgenommenen Bild den optimalen Ausschnitt auf, der alle anwesenden Personen enthält. In der Regel arbeiten diese Systeme mit einer Gesichtserkennung, die den Aufnahmebereich scannt und einen entsprechenden Bildausschnitt wählt. Durch Auto-Framing wird sichergestellt, dass alle anwesenden Personen erkennbar sind, unabhängig davon, ob sie sprechen oder eher passiv am Meeting teilnehmen.

Beim Speaker-Tracking ist die Kamera immer mit einem Mikrofon ausgestattet, welches die sprechende Person ausfindig macht, die Position scannt und die Kamera entsprechend ausrichtet. Durch Speaker-Tracking wird sichergestellt, dass die sprechende Person groß und klar erkennbar dargestellt wird.

Bei den meisten Herstellern funktionieren beide Technologien ausgezeichnet und die Kamera wählt zuverlässig den richtigen Bildausschnitt bzw. zoomt zu der sprechenden Person. Allerdings sind beide Technologien nicht immer für die typischen Anwendungen geeignet. In Situationen, wo mehrere Personen sprechen, können ständige Schwenkbewegungen oder ein sich häufig ändernder Bildausschnitt als sehr störend empfunden werden.

In den meisten Meetingräumen nimmt immer eine ähnliche Anzahl Personen teil, die immer auf den gleichen Plätzen sitzt. Dadurch herrschen regelmäßig gleiche Bedingungen. Für diese Szenarien eignet sich die fixe Einstellung einer Videokonferenz-Kamera.

Wir können Sie zu verschiedenen Systemen beraten und entsprechende Einstellungen vornehmen. Sprechen Sie uns an.

 

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